Kohl & Kultur 2014

Dem Dachs auf der Spur und alte Schulerinnerungen

Artikel der Verdener Aller-Zeitung von Petra Mattfeldt

Daverden • Der Zulauf ist ungebrochen. Wieder lockte die Veranstaltung „Kohl & Kultur“ des Vereins für Kultur und Geschichte Daverden e.V. einen ordentlichen Schwung von Besuchern an. Und die Erwartungen waren hoch, hatte das Programm doch in den vergangenen Jahren immer das eine oder andere Highlight zu bieten.
Wie immer traf man sich auf dem Sportplatz des TSV Daverden, um sodann gemeinsam einen ersten Stopp beim alten Küsterhaus an der St. Sigismund-Kirche einzulegen. Hier war bereits ein kleiner Sektempfang vorbereitet und es gab die Gelegenheit, das Küsterhaus, das einige noch als die alte Schule kannten, in Augenschein zu nehmen. „Da kamen schon bei manch einem Erinnerungen hoch“, sagte Sigrid Meyer-Klein, die gemeinsam mit Theda Henken die diesjährige Veranstaltung organisiert hatte. Der nächste Programmpunkt fand auf der Freilichtbühne in Daverden statt, wo Gerd Schmakeit bei einer Tasse Glühwein einen eindrucksvollen Einblick in die Jägerschaft und heimische Tierbestände von 1963 bis heute gab und hierbei von vier Jagdhornbläsern kräftig unterstützt wurde. Im Anschluss zeigte Gerd Schmakeit auf dem Weg zum Waldschlösschen noch einen Dachsbau und erklärte, über welches Gebiet sich dieser erstreckte.
In der Gaststätte angekommen, gab es neben reichlich gutem Essen natürlich auch noch Musik. Sigrid Meyer-Klein zeigte sich erfreut, dass sich das „Kaffeehaus Bluesprojekt“ und damit Lutz Sauer und Karsten Waliszewski für die Unterhaltung zuständig zeigten. Hier wurde neben plattdeutscher Musik auch Blues gespielt, um für alle anwesenden Altersgruppen etwas bieten zu können. „Es ist schon ein echter Spagat, ein tolles und unterhaltsames Programm zusammen zu stellen, das jedem Besucher gerecht wird“, so Meyer-Klein. Einen letzten Höhepunkt bot die Freilichtbühne Daverden, die „Rotkäppchen und der Wolf“ mal ganz anders darstellten und hierfür großen Zuspruch ernteten.  „Eine sehr gelungene Veranstaltung“, urteilte Sigrid Meyer-Klein im anschließenden Gespräch. „Und wir bleiben am Ball, um auch weiterhin bewährtes mit neuem zum kombinieren und damit auch stets für Überraschungen gut zu sein.“




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