Daverden stellt sich vor

Daverden liegt ca. 30 km südöstlich von Bremen und ist eine der sechs Ortschaften, die sich im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1972 zur Gemeinde "Flecken Langwedel" zusammengeschlossen haben.

Im Zentrum des Fleckens gelegen umfasst Daverden etwa 13 Quadratkilometer und hat gegenwärtig ca. 2600 Einwohner. Die Bebauung besteht größtenteils aus Ein- und Zweifamilienhäusern. Während Daverden vor 50 Jahren noch vorwiegend landwirtschaftlich geprägt war, gibt es heute nur noch wenige bäuerliche Hofstellen, vornehmlich im alten Dorfkern "Neddendörp".

Landschaftlich geprägt ist Daverden durch Marsch, Geest und Moor. Besonders eindrucksvoll ist der Geesthang oberhalb der Alten Aller mit dem Daverdener Holz. Reizvoll eingebettet in die Hanglage liegt hier die Freilichtbühne des TSV Daverden. In unmittelbarer Nähe hat sich auch der Schützenverein mit dem Schießstand und dem Schützenplatz eine hervorragende Anlage geschaffen. Die unterhalb des Geesthanges im Aller-Weser-Urstromtal gelegene Marsch ist ein oder mehrmals jährlich vom Weser-Hochwasser überflutet.

Gleich vier bedeutende Verkehrswege führen in Ost-West-Richtung durch Daverden:

  • Die Weser mit dem Schleusenkanal,
  • die Landesstraße L 158 von Verden nach Bremen,
  • die seit 1847 bestehende Eisenbahnstrecke Hannover - Bremen mit dem Bahnhof in Langwedel,
  • die Autobahn A 27 mit der Abfahrt Langwedel/Daverden (24b) und der Rastanlage Goldbach.

 


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Die Kirche in Daverden vor 1899



Als wohl ältestes Bauwerk im ganzen Flecken Langwedel gilt unsere schöne Kirche. Die beiden Glocken im Turm der St.-Sigismund-Kirche stammen aus den Jahren 1395 und 1638. Der Ort Daverden wurde im Jahre 1258 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber wahrscheinlich weit höheren Alters, wie zahlreiche prähistorische Bodenfunde vermuten lassen.

 




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